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| Mörder von Jessica Die Hand am Abzug. Schon wieder. Ein weiterer Schuss, der Klang hallt in meinen Ohren. Nur ein weiterer Toter. Ein weiterer Mensch, dessen Leben ich beende. Egal. Alles egal. Einer gegen eine Million. Hundert gegen eine Million. Es ist nicht wichtig. Das Verhältnis stimmt. Menschen sterben, um andere zu retten. Ich führe nur aus. Keine Befehle, ich tue, was ich tun muss. Blut tropft aus seinem Mund. Das schwarze Haar auf den kalten Fliesen. Er ist tot. Er war schuldig. Wir glauben an unsere eigene Unschuld, an die Unschuld unserer Kinder. Schuldige Menschen sterben um Unschuldige zu retten. Ein Tauschhandel. Ein simples Geschäft. Ich selbst bin schuldig. Und dennoch gesegnet mit Liebe, gesegnet mit Mitgefühl. Ich kann in mir in die Augen sehen. Es ist notwendig. Ich, ein einfaches Instrument. Die ausführende Gewalt. Gewalt. Mein Geschäft. Ein Teil von mir stirbt. Ich töte. Ich morde. Gute Gründe. Keine Alternative. Ich rette Menschenleben. Mein Job. Mein verdammter Job. Die Hand am Abzug. Ein weiterer Schuss. Präzise. Konzentration, die Luft entweicht. Ich atme. Keine Sekunde der Ruhe. Ich blinzele. Audrey. Es lohnt sich zu kämpfen. Audrey Und ich mache weiter. |
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