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Ende Season 1 - George Mason und Nina Myers von Mason Season/Spoiler: Season 1, bis Folge 24 Summary: George Mason versucht Nina Meiers zu verhaften, sie bringt ihn dann aber in ihre Gewalt... Disclaimer: Ich verfolge keinerlei finanzielle Interessen mit dieser Story. Sie ist geschrieben, damit andere Fans sie lesen können. Author´s note: ich hatte einfach mal Lust, Mason ein wenig mehr arbeiten zu lassen. Das hier ist mein erster Versuch etwas zu 24 zu schreiben, also seit nicht so hart zu mir, ich übe noch. *smile* Mason kam aus Jack Bauers Büro gelaufen und eilte die Treppe runter, direkt auf Tony Almeida zu. Sagen Sie mal, Tony, haben Sie Nina irgendwo gesehen? Ja, sie ist da lang gegangen. Tony wies auf eine Tür im hinteren Teil des großen Büroraums. Danke, Tony, sagte Mason und betrat ebenfalls den nächsten Raum. Er war auf eine, für ihn sehr ungewöhnliche Art nervös. Normaler Weise brachte ihn nichts so schnell aus der Fassung, aber jetzt wo er wusste, dass sich eine Kollegin gegen die CTU gewandt hatte, da war ihm schon anders zu mute. Mit leicht zittrigen Händen fummelte er an seinem Pistolenhalter herum, der um seine Schulter hing. Er entsicherte die Waffe und hielt sie mit ausgestrecktem Arm vor sich. Insgeheim hoffte er, sie nicht benutzen zu müssen. Falls es jedoch nötig sein sollte, würde er keines Falls zögern abzudrücken. Rechts und links im Korridor gab es einige Türen. Er öffnete vorsichtig die erste auf der linken Seite. Langsam warf er einen Blick in den Raum. Nichts. Auf der einen Seite war er froh, doch er konnte nicht zulassen, dass eine Terroristin auf freiem Fuß bleibt. Also nahm er sich die nächste Tür vor. Er holte tief Luft, dann wollte er gerade die Tür öffnen, als von der gegenüberliegenden Tür ein Geräusch ertönte. Abrupt wandte er sich um und riss die Tür auf. Mit angelegter Waffe betrat er den Raum. Ein anderer Agent schrie entsetzt auf. Nicht schießen!, brüllte der Mann. Mason nahm die Pistole runter. Sehen Sie zu, dass Sie hier verschwinden!, befahl George. Der Agent kam der Aufforderung sofort nach. Er rannte so schnell es ging in das große Büro zurück. George wollte sich wieder der anderen Tür zu wenden, da bekam er einen kräftigen Schubs. Er stolperte in das Zimmer und war darum bemüht, nicht hinzufallen. Die Tür fiel zu und wurde verriegelt, von innen, wie er sehr schnell merkte. Nina Myers war mit ihm im Zimmer. In der rechten Hand hielt sie eine Pistole. Sie zielte direkt auf Masons Schädel. George wiederum mit seiner eigenen Pistole auf ihren. Machen Sie jetzt keinen Fehler, Nina, sprach Mason mit vibrierender Stimme. Falsch, George, machen Sie keinen Fehler, erwiderte Myers und ließ eine Fernbedienung in ihrer Hand zum Vorschein kommen. Sie meinte zu ihrem Vorgesetzten: Wofür das ist, können Sie sich bestimmt denken. Oh ja, das konnte er wirklich. George musste hart schlucken. Die Lage war wirklich beschissen. Wenn er sie erschoss, löste sie irgendwo eine Bombe aus. Wenn er nicht schoss, würde sie ihn höchstwahrscheinlich töten und dann einfach abhauen. Nun hatte er nicht gerade die größte Auswahl an Möglichkeiten. Hören Sie, Nina..., weiter kam er nicht, denn Nina brachte ihn mit einem Schuss in die Wand hinter ihm zum Schweigen. Nehmen Sie die Hände hoch und lassen Sie die Pistole fallen!, befahl Nina Myers. Er hatte keine Chance, also tat er es. Er sicherte die Pistole und legte sie langsam auf den Boden. Schieben Sie sie rüber und Hände hoch! Mason hob die Hände und gab der Waffe einen Tritt Richtung Nina. So ist´s brav, George und jetzt noch ihre zweite Waffe. Aber schön langsam. Sonst knallt´s! Sie war wirklich klug, ein Jammer, dass sie jetzt für die Gegenseite tätig war. Mason bewegte die Hand langsam zum Halfter. Stop! Ziehen Sie erst Ihr Jackett aus!, verlangte Nina. Wie Sie meinen, sagte Mason und tat auch dies. Dann holte er mit zwei Fingern die Waffe raus. Er wollte nicht riskieren, dass sie eine seiner Bewegungen falsch interpretierte und ihn auf der Stelle umlegte. Ganz langsam legte er sie ab und trat sie zu Myers. Danach hob er wieder die Hände. Nina lächelte zufrieden. Jetzt konnte sie ihm noch ein wenig zusetzten und ihr Spielchen mit ihm treiben. Sie sprach: Umdrehen! Mason gehorchte ohne Gegenwehr, was blieb ihm auch anderes übrig? Auf die Knie!, schrie sie ihn an. Langsam begab er sich in die gewünschte Position. Er war nass geschwitzt vor Angst. Schweiß rann von seiner Stirn und brannte in seinen Augen. Er hörte, wie Nina hinter ihn trat. Daraufhin spürte er die kalte Mündung der Waffe an seinen Hinterkopf. Oh Gott! Nina, bitte überlegen Sie, was Sie da tun!, flehte Mason. Nina grinste und meinte: Seien Sie still, George. Ihr Gejammer ist letzten Endes ja doch sinnlos. Und wo bleibt denn der Spaß, wenn ich Sie einfach so erschieße? Sie gab ein krankes Lachen von sich. Wissen Sie, George, Sie sind ein absoluter Versager. Ihre Frau wollte Sie nicht und der gesamte Tag ist auch beschissen für Sie gelaufen. Und genauso beschissen endet ihr Leben nun auch sehr bald. Sie presste die Waffe noch ein wenig fester an seinen Kopf. Mason, der sonst immer den knall harten Vorgesetzten markierte, kamen die Tränen. Er fing leise an zu schluchzen. Ich sag´s ja, kommentierte Nina seinen Gefühlsausbruch. George hatte sich sehr schnell wieder im Griff. Er atmete tief durch. Danach machte er Anstalten aufzustehen. Bleiben Sie unten, George!, sprach Nina. Mason hörte nicht auf sie, was ein großer Fehler war. Sie schoss ihm von hinten in den Oberschenkel. Schreiend fiel George Mason zu Boden. Stöhnend drehte er sich auf den Rücken. Geben Sie mir Ihren Gürtel, schnell!, verlangte Myers. Mit zittrigen Fingern zog er den Gürtel aus den Schlaufen und reichte ihn Nina. Sie legte den Zünder bei Seite, die Pistole jedoch nicht. Mit dem Gürtel band sie Masons Bein ab. Er keuchte vor Schmerz. Tja, George, Sie sollten besser auf mich hören, sagte sie in herablassendem Tonfall. Mason erwiderte: Sie können mich mal Kreuzweise! er wollte ihr die Waffe entreißen, doch sie war schneller und drückte ab. Mason schrie wieder auf. Sie hatte also getroffen. Diesmal hat seine Schulter eine Kugel abbekommen. Selber Schuld, George, meinte sie nur. Mason bereute seinen Versuch jetzt schon. Wie konnte er nur so bescheuert gewesen sein? Pressen Sie die Hand drauf, sonst sterben Sie mir zu leicht, sagte Nina, danach stand sie auf und betrachtete George von oben herab. Wissen Sie, aus meiner Sicht sehen Sie wirklich geschafft aus. Was meinen Sie, sollte ich Ihrem jämmerlichen Dasein ein Ende bereiten?, überlegte sie laut an Mason gewandt. Tun Sie was Sie tun müssen. Aber glauben Sie mir, nach mir kommen andere, und die können Sie nicht alle killen, flüsterte er heiser. Dann bekam er einen Hustenanfall. Sie haben Recht. Nur zu Ihrer Information, der Zünder war eine Attrappe. Ich muss schon sagen, Sie waren sehr leicht zu überzeugen. Es ist sehr tapfer, dass sie andere Leute nicht gefährden wollten, lobte sie ernsthaft. Danke, davon hab´ ich jetzt wohl auch nicht mehr viel, bemerkte er. Gut erkannt, George. Sie sah ihn finster an, dann erkundigte sie sich: Können Sie aufstehen? Sie meinen, damit ich nicht ganz so jämmerlich verrecke? Klar, ich kann´s ja mal versuchen, wenn Sie mir helfen, bestätigte er mit zitternder Stimme. Daraufhin packte Nina ihn beim Arm und zog ihn hoch. Auf dem Boden war ein großer Blutfleck zurückgeblieben. Nina Myers ging einige Schritte zurück um besser auf den an der Wand lehnenden Mason zielen zu können. Gerade im letzten Moment, als sie abdrückte, flog die Tür auf. George Mason und Nina Myers sanken gleichzeitig zu Boden. Tony Almeida hatte sich Gedanken gemacht, weil Mason solange fort war. Deshalb hat er sich ein paar Leute geschnappt und nach ihm gesucht. Da dies die einzige verriegelte Tür war, konnte er sich den Rest so denken. Und er hatte Recht behalten. Tony hatte auf Nina geschossen, der Schuss traf sie mitten ins Herz. Sie war auf der Stelle tot. Doch vorher hatte sie Mason noch in den Bauch geschossen. Dieser lag nicht weit von ihr und rang mit dem Tod. Tony eilte zu ihm. Mason flüsterte leise: Es tut mir Leid und warf dabei einen Blick Richtung Nina. Ist schon okay. Danach ließ Tony sofort einen Krankenwagen rufen. Mason wurde ärztlich versorgt, und dann in das nächste Krankenhaus gefahren. Dort wurde er notoperiert. Er hatte alles relativ gut überstanden und schwebte nicht mehr in Lebensgefahr. Zu seiner Überraschung stand, als er aufwachte, seine Ex-Frau an seinem Bett und hielt seine Hand. Das wird schon wieder, sagte sie und meinte damit nicht nur seinen Gesundheitlichen Zustand, sondern auch ihre kaputte Ehe. Mason schlief mit einem zufriedenen Lächeln wieder ein. |
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